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Eisenmangel – warum Eisen einnehmen oft nicht reicht (und was wirklich hilft)


Eisenmangel zählt zu den häufigsten Nährstoffmängeln im deutschsprachigen Raum. Besonders Frauen sind betroffen. Viele greifen bei Müdigkeit, Leistungsabfall oder Haarausfall schnell zu Eisenpräparaten – oft ohne langfristigen Erfolg. Der Grund: Eisenmangel ist selten nur ein Zufuhrproblem.

In diesem Artikel erfährst du:

  • warum Eisen häufig schlecht aufgenommen wird

  • welche Faktoren den Eisenstoffwechsel blockieren

  • welche Rolle Darm, Hormone, Entzündung und Toxine spielen

  • und warum auch psychosomatische Aspekte relevant sein können


Eisenmangel ganzheitlich beheben

Was ist Eisen und wofür braucht der Körper es?

Eisen ist ein essentielles Spurenelement und unter anderem notwendig für:

  • den Sauerstofftransport im Blut (Hämoglobin)

  • die Energieproduktion in den Mitochondrien

  • die Bildung roter Blutkörperchen

  • Konzentration, Belastbarkeit und Immunsystem


Typische Symptome eines Eisenmangels

  • chronische Müdigkeit und Erschöpfung

  • Konzentrationsprobleme („Brain Fog“)

  • Kurzatmigkeit bei Belastung

  • kalte Hände und Füße

  • Haarausfall

  • blasse Haut

  • innere Unruhe oder Antriebslosigkeit

Wichtig: Diese Symptome sind nicht spezifisch – und werden daher oft übersehen oder falsch eingeordnet.


Warum Eisen einnehmen oft nicht hilft

Viele Menschen nehmen Eisen ein und sehen trotzdem keine Verbesserung. Das liegt daran, dass der Eisenstatus nicht nur von der Zufuhr abhängt, sondern vor allem von Aufnahme, Verwertung und Regulation.


1. Magensäure & Verdauung

Eisen – vor allem pflanzliches Eisen – benötigt ausreichend Magensäure. Chronischer Stress, Schilddrüsenunterfunktion oder Säureblocker (PPI) können die Aufnahme deutlich verschlechtern. Ironischerweise verringert eine pflanzliche Ernährung auch die Magensäure, wodurch das pflanzliche Eiweiß noch schlechter aufgenommen wird, weshalb ein Eisenmangel bei Veganern oder Vegatariern besonders weit verbreitet ist.


2. Darmgesundheit

Eisen wird im oberen Dünndarm aufgenommen. Dysbiose, Reizdarm, Zöliakie oder stille Entzündungen der Darmschleimhaut können diese Aufnahme blockieren – selbst bei guter Ernährung.


3. Entzündung & Hepcidin

Bei Entzündungen produziert die Leber vermehrt Hepcidin – ein Hormon, das die Eisenaufnahme im Darm hemmt und gespeichertes Eisen „einsperrt“. Man kann also Eisen im Körper haben, aber es steht nicht zur Verfügung („funktioneller Eisenmangel“).


4. Fehlende Kofaktoren

Eisen funktioniert nicht isoliert. Für eine gesunde Verwertung braucht der Körper u. a.:

  • Vitamin C (Aufnahme)

  • Vitamin A (Freisetzung aus der Leber)

  • Kupfer (Transport)

  • Vitamin B6 & B12 (Blutbildung)

Ein Mangel an diesen Nährstoffen kann Eisen wirkungslos machen.


Kupfer ist eine komplexe Thematik, denn auch hier herrschen oft funktionelle Mängel, während gleichzeitig ein Überschuss an biounverfügbarem Kupfer herrscht, was eine Vielzahl von Problemen mit sich bringt. Für die korrekte Verarbeitung von Kupfer braucht es u.a. eine gesunde Leber, Schilddrüse und gesunde Nebennieren (heutzutage eine extreme Seltenheit). Und andere Co-Faktoren. Daher arbeite ich mit Mineral Balancing mit hilfe einer Haarmineralanalyse, um nicht nur einen Faktor wie Eisen oder Kupfer zu korrigieren, sondern das System auszugleichen.


5. Hormonelle Faktoren

  • starke oder lange Menstruationen (Verlust von Blut)

  • Östrogendominanz

  • Schilddrüsenunterfunktion

All diese Faktoren erhöhen den Eisenbedarf oder verschlechtern die Verwertung.


Toxische Metalle und Eisenmangel

Ein oft übersehener Aspekt sind toxische Metalle, die den Eisenstoffwechsel direkt beeinflussen können:

  • Aluminium konkurriert mit Eisen um Bindungsstellen

  • Blei hemmt Enzyme der Blutbildung

  • Cadmium stört Transportmechanismen und Mineralbalance

  • Andere toxische Metalle stören indirekt den Eisenstoffwechsel, da sie andere Mineralien wie z.B. Zink antagonisieren, wodurch der gesamte Körper aus der Balance kommt. Zink wird beispielsweise benötigt, um Kupfer zu regulieren - Kupfer wiederum wird für den Eisenstoffwechsel benötigt.


Blei und Aluminum in Kombination haben auch eine synergistische Wirkung, die den Eisenstoffwechsel stört: Alumium fördert die Aufnahme von Eisen in die Zelle, während Blei den Eisen-Export aus der Zelle verringert, wodurch sich biounverfügbares Blei ansammelt.


Wann Eisen sogar schaden kann

Freies Eisen wirkt oxidativ. Wird Eisen supplementiert, obwohl Entzündungen, Belastungen oder Mängel bestehen, kann das:

  • oxidativen Stress erhöhen

  • Entzündungen verstärken

  • Verdauungsbeschwerden verursachen

Deshalb ist „mehr Eisen“ nicht immer die Lösung. Sehr häufig sehe ich in Haarmineralanalysen, dass Eisen ein sogenannter "schlechter Ausscheider" ist. Das bedeutet, dass der Wert im Test niedrig ist - nicht weil, ein Mangel herrscht, sondern weil der Körper nicht adäquat mit Eisen umgehen kann und es nicht über das Haar ausscheidet.


Die energetische & psychosomatische Ebene von Eisen

In vielen ganzheitlichen Systemen wird Eisen dem Mars-Prinzip zugeordnet: Durchsetzung, Abgrenzung, Handlungskraft.

Auf psychosomatischer Ebene zeigen sich bei Eisenmangel häufig Themen wie:

  • chronisches Zurückstellen eigener Bedürfnisse

  • Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen

  • Konfliktvermeidung

  • dauerndes „Funktionieren“

Diese Perspektive ersetzt keine Diagnostik, kann aber helfen, Muster zu erkennen: Manchmal fehlt nicht nur Eisen – sondern auch innere Erlaubnis, Raum einzunehmen.


Es kann auch sein, dass ein völlig anderes emotionales Thema die Aufnahme von Eisen blockiert, was sich durch kinesiologische Methoden eruieren lässt. Der Arzt und Kinesiologe Dr. Dietrich Klinghardt hat bei seinen Patienten wiederholt messbar den Wert eines Minerals, das im Mangel war, gehoben, in dem eine psychokinesiologische Sitzung zu dem Mineral durchgeführt wurde.


Fazit: Eisenmangel ganzheitlich verstehen

Eisenmangel ist oft kein reines Einnahmeproblem, sondern ein komplexes Regulationsproblem. Wer nachhaltig etwas verändern möchte, sollte folgende Bereiche mitdenken:

  • Verdauung & Darm

  • Entzündung & Stress

  • Hormonbalance

  • Kofaktoren & Mineralstatus

  • mögliche Toxinbelastung


In der Praxis wende ich den kinesiologischen Muskeltest an um mögliche Blockaden festzustellen und arbeite mit der Haarmineralanalyse, um systemische Mängel zu finden und ein Programm zu erstellen, das jene Mängel wieder korrigert und hilft, toxische Metalle auszuscheiden, was ebenfalls die Aufnahme verbessert und zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden führt.



Hinweis

Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Diagnose. Bei anhaltenden Beschwerden empfiehlt sich eine individuelle Abklärung.


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Die energetische Hilfestellung hat zum Ziel, die körpereigenen Energiefelder zu aktivieren und zu harmonisieren, um deren Wiederherstellung und Harmonisierung zu fördern. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Maßnahmen keine Heilbehandlung sind und dass ihre Wirkungsweise und ihr Erfolg nicht wissenschaftlich belegt sind oder bei bestimmten Methoden widerlegt wurden. Daher kann die energetische Hilfestellung nicht als Ersatz für ärztliche Diagnose und Behandlung oder psychologische oder psychotherapeutische Untersuchung oder Behandlung angesehen werden. Es ist wichtig zu betonen, dass sämtliche Aussagen und Ratschläge keine Diagnosen darstellen, sondern lediglich rein energetische Zustandsbeschreibungen sind.

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