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Mach das jeden Tag - die „Pulling Down“-Übung


Die Pulling Down-Exercise ist eine kraftvolle Übung, um körperlich und geistig in Einklang zu kommen. Sie wurde ursprünglich von Roy Masters entwickelt und von Dr. Lawrence Wilson für therapeutische Zwecke angepasst. Sie dient dazu, den Körper wieder bewusst zu spüren und die Energie nach unten zu leiten – also vom Kopf bis zu den Füßen und von dort hinaus.

Pulling Down Meditation, Anleitung von Ikumi Derschmidt

Trauma, Giftstoffe und anhaltender Stress führen oft dazu, dass man sich teilweise oder stark vom eigenen Körper trennt. Diese innere Abkopplung erschwert es, Emotionen zu fühlen und körperlich zu heilen.


Diese Übung hilft, solche Blockaden zu lösen, den Energiefluss zu harmonisieren und Heilung, Entspannung und Erdung zu fördern. Sie kann außerdem helfen, ein niedriges Natrium-Kalium-Verhältnis (Na/K) zu verbessern, das häufig bei Erschöpfungszuständen auftritt. Bei den meisten Menschen ist heutzutage die Energie mehr im oberen Teil des Körpers, was sich z.B. durch Stress und chronisches Nachdenken äußert. Bei Stress steigt meist Energie von unten nach oben, beispielsweise wenn Wut beginnt, aufzusteigen. Die Pulling Down Übung geht genau in die entgegengesetzte Richtung, was ausgleichend wirkt.


Außerdem verlaufen durch den Körper Energiebahnen, große wie die Meridiane oder ganz feine wie die Nadis. Die Pulling Down Übung hilft, diese feinstofflichen Bahnen frei zu machen und so einen besseren Energiefluss zu ermöglichen.


Diese Übung ist teil von jedem Mineral Blancing Programm von mir. Sie wird gerne von Klienten ausgelassen, da sie ein weniger „handfester“ Teil des Programmes ist, im Gegenteil zu z.B. der Einnahme von Supplementen oder der Verwendung einer Nahinfrarotsauna. Tatsächlich ist es aber so, dass sie den biochemischen Balance-Prozess deutlich ankurbeln kann, die emotionalen Nebenwirkungen des Programmes deutlich angenehmer macht und zu tiefgreifender innerer Befreiung führen kann. Es ist daher sehr empfehlenswert, die „Pulling Down“-Übung ins tägliche Programm zu integrieren.

Du findest auch eine von mir angeleitete Version auf YouTube.


Die Übung

  1. Setze oder lege dich bequem hin. Die Beine sollten nicht verschränkt sein.

    Du kannst die Augen offen oder geschlossen halten.

  2. Halte den Blick geradeaus, ohne die Augen nach oben zu rollen oder Druck aufzubauen.

    Entspanne die Schultern, den Kiefer und den Nacken. Die Zunge liegt entspannt am Gaumen.

  3. Lenke nun deine Aufmerksamkeit auf einen Punkt, der etwa einen halben Meter unter deinen Füßen liegt.

  4. Stelle dir vor, dass unter deinen Füßen etwas ist, das einen starken Sog erzeugt. Das könnte ein Magnet, ein Staubsauger, ein schwarzes Loch, ein Tornado oder sonst etwas sein, das stark an dir zieht.

  5. Lass von diesem Sog deine Energie hinunterziehen. Spüre, wie fest an deinen Fußflächen gezogen wird und wie es Energie vom obersten Punkt deines Kopfes bis ganz nach unten zieht. Es kann auch angenehm sein, sich vorzustellen, dass dadurch, dass Energie nach unten gezogen wird, von oben Licht oder himmlische Energie in dich hineingezogen wird.

  6. Eine einfache Methode:

    Stelle dir vor, du atmest durch deine Zehen ein und aus.

    Das hilft, die Konzentration im Bereich der Füße und Beine zu halten.


Die drei Phasen der Pulling Down Übung

  1. Die Anfangsphase (ca. 5–10 Minuten):

    Der Geist ist oft noch aktiv, unruhig oder gedanklich zerstreut.

  2. Das Eintauchen (15–30 Minuten):

    Der Geist wird ruhiger, der Atem tiefer.

    Du beginnst, dich klarer und verbundener zu fühlen.

  3. Die Tiefe oder „Zone“ (ab etwa 30 Minuten):

    Dies ist der Zustand tiefer Verarbeitung.

    Alte Emotionen, Erinnerungen oder Empfindungen können auftauchen – sie sind nicht wichtig. Beobachte sie einfach und halte den Energiefluss nach unten aufrecht.


Hilfreiche Visualisierungen

Diese inneren Bilder unterstützen dich dabei, die Energie leichter und kraftvoller nach unten zu lenken:

Um Energie vom Kopf zu den Füßen zu bewegen:

  • Der Wasserfall: Stelle dir vor, du stehst unter einem herabströmenden Wasserfall.

  • Die göttliche Liebe: Spüre, wie göttliche Energie oder Liebe von oben in dich hineinströmt.

  • Der Windtunnel: Fühle, wie ein mächtiger Luftstrom von oben durch dich hindurchbläst.

Um die Aufmerksamkeit bei den Füßen zu halten:

  • Der Magnet: Ein starker Magnet unter deinen Füßen zieht dich kraftvoll nach unten.

  • Der Energiestrudel: Ein erdiger, warmer Wirbelstrom saugt überschüssige Energie aus dir heraus.

  • Die Schwerkraft der Erde: Spüre, wie dich die Erde selbst liebevoll anzieht und trägt.

  • Das Schwarze Loch: Spüre, wie es mit gewaltiger Kraft alles Feinstoffliche nach unten zieht.


Körperhaltung und Umgebung

Im Sitzen: Angelehnt an eine Wand oder auf einem Stuhl mit geradem Rücken, Beine ausgestreckt oder locker aufgestellt.


Im Liegen: Auf einer Matte, dem Teppich oder Bett – ohne Kopfpolster, damit der Energiefluss frei bleibt.Decke dich bei Bedarf leicht zu.


Beim Gehen: Langsames, achtsames Gehen kann eine sanfte Variante dieser Übung sein.

Ort: Ein ruhiger, sicherer und angenehmer Raum ist ideal.

Man kann die Übung auch beim Grounding auf einer Wiese oder beim Nutzen einer Nahinfrarotsauna machen, um zwei Punkte des Programms zu kombinieren.


Zeit: Zu jeder Tageszeit möglich, außer zum Einschlafen – hier kann man sie zwar auch anwenden, aber es würde nicht zu der Übungszeit gezählt werden.Bei nächtlichem Erwachen kann sie jedoch hilfreich sein.


Dauer: Mindestens 20 Minuten, um alle drei Phasen zu durchlaufen.Aber auch kürzere Sitzungen bringen bereits spürbare Vorteile.


Häufigkeit: Täglich – am besten fest in deinen Tagesrhythmus einplanen.


Tipps zur Pulling Down Übung

  • Plane die Übung bewusst in deinen Tag ein.

  • Übe mit klarer Absicht, aber ohne Zwang oder Erwartung.

  • Vermeide innere Befehle wie: „Energie, geh nach unten.“

  • Gedanken oder Gefühle, die auftauchen, einfach beobachten und vorbeiziehen lassen – wie Wolken am Himmel.

  • Achte nicht zu stark auf körperliche Phänomene (z. B. Licht, Vibrationen, Geräusche).

  • Wenn du einschläfst, ist das kein Fehler – dein Körper hat Ruhe gebraucht. Fahre nach dem Aufwachen fort.

  • Es ist förderlich, 4 Sekunden tief in den Bauch zu atmen und dann 6 Sekunden lang auszuatmen.

  • Manche Menschen tun sich leichter, wenn sie dabei Musik hören. Idealerweise hat sie keinen Text, da dieser Ablenken kann.



Quelle: Adaptiert nach der Anleitung von Dr. Lawrence Wilson, M.D. und Roy Masters mit Hilfe des Artikels von Kyle Pêche

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Die energetische Hilfestellung hat zum Ziel, die körpereigenen Energiefelder zu aktivieren und zu harmonisieren, um deren Wiederherstellung und Harmonisierung zu fördern. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Maßnahmen keine Heilbehandlung sind und dass ihre Wirkungsweise und ihr Erfolg nicht wissenschaftlich belegt sind oder bei bestimmten Methoden widerlegt wurden. Daher kann die energetische Hilfestellung nicht als Ersatz für ärztliche Diagnose und Behandlung oder psychologische oder psychotherapeutische Untersuchung oder Behandlung angesehen werden. Es ist wichtig zu betonen, dass sämtliche Aussagen und Ratschläge keine Diagnosen darstellen, sondern lediglich rein energetische Zustandsbeschreibungen sind.

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